Rote Welle

Wie musikalisch – ein Singnal! Foto: Andreas Maxbauer

So schwarz Braunschweig auch ist, verkehrsmäßig wird es durch die Rote Welle geprägt. Das gilt natürlich nur für Fahrradfahrer, da die Verkehrsplanung zu annähernd einhundert Prozent am Auto ausgerichtet ist. Radfahrer haben nicht den Hauch einer Chance, eine braunschweigische Ampelanlage bei Grün zu erreichen, da sich ihre Schaltung ausschließlich an der Fließgeschwindigkeit von PKWs orientiert.

Auf meinem Weg zur Arbeit passiere ich zwei Ampeln – ich habe sie noch kein einziges Mal bei Grün erreicht, weder beim Hin- noch beim Heimweg. Zwischen dem Hauptbahnhof und meiner Arbeit sind sieben Ampelanlagen zu passieren – an „guten Tagen“ sind lediglich sechs davon rot. Ich werde einmal stoppen, wie das Verhältnis von der Fahr- zur Wartezeit ist.

So nimmt es nicht wunder, dass die meisten der ansonsten zivilisierten Radfahrer die Ampeln während der verkehrsärmeren Zeiten weitgehend ignorieren, bestenfalls als minderwichtige Empfehlung betrachten.

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